Übung Stick-Rebound

Trift der Stick auf ein Becken oder eine Trommel, prallt er von der Spielfläche zurück und dieser Rebound (= Rückprall)  kann nutzbar gemacht werden. Die Intensität des Rebound ist nicht nur durch die Schlagenergie bestimmt, sondern auch von den Faktoren der Beschaffenheit der Spielfläche, der Sticks und der Stickführung. Im Gegensatz zum Pressschlag wird der Stick nicht auf das Fell gedrückt, sondern sehr locker gehalten.

Der Rebound kann für eine Ökonomie der Bewegungen verwendet werden. Je mehr der Rückprall ermöglicht wird, um so weniger müssen Handgelenk und Unterarm die Ausgangshaltung für den folgenden Schlag herstellen. Die Energie aus dem Rückprall „führt“ den Stick nahezu in die Ausgangsposition zurück und das ist bei schnellen Schlagfolgen von großem Vorteil. Und es klingt auch noch gut!

Hörbeispiel für den Rebound mit dem Stick auf der Becken-Kuppe

Weiter ist es mit der Rückprallenergie möglich mit nur einer Schlagbewegung zwei Schläge zu erzeugen. Diese Doppelschläge sind häufig Bestandteil von Fill-ins und kurzen Schlagzeugsoli.

Rebound und Stickhaltung

Rückschlagenergie kannst Du dann nutzen, wenn die Sticks nicht umklammert werden. Die nachfolgenden Abbildungen zeigen die lockere Stickhaltung.

Der Traditionel Grip ist nicht schwerer zu erlernen als der Matched Grip. Schwer ist aber das Umlernen, wenn über Jahre mit dem Matched Grip gespielt wurde. Seinen Ursprung hat die „alte Haltung“ in der Militärmusik, bei der diese Haltung durch die schräge und seitliche Position der Trommel am Körper erzwungen war. Der Traditional Grip fördert die Unabhängigkeit der linken Hand von der rechten und er erleichtert ein sehr leises Spiel, was bei Ghost Notes besonders von Vorteil ist.
Die Grundtechniken der Stick-Haltung: Werden die Sticks mit der linken und der rechten Hand so gehalten, wie die Haltung hier für die führende Hand gezeigt ist, spricht man vom Matched Grip. Wird der Stick in der linken Hand (bei Linkshändern wäre es dann die rechte Hand) abweichend von der Rechten so gehalten, wie in der oberen Abbildung „linke Hand“ gezeigt, wird das als Traditional Grip bezeichnet.

Video Zeitlupe Stickführung

Hier siehst Du die Stickhaltung und die Stickführung in Zeitlupe beim Ride auf auf der Beckenkuppe zum obigen Hörbeispiel.

Übung – Kreisen mit dem Jazzbesen

Besen sind eine Welt für sich. Du kannst mit den Jazzbesen wischen, rauschen, tapsen, stampfen und rühren. Den Klangvariationen sind kaum Grenzen gesetzt. Ich kenne kein Percussion-Werkzeug für Trommeln und Becken, das so viele unterschiedliche Klänge wie der Besen erzeugen kann.

Beispiel-Video für das Besenspiel – Swing

Hier kannst Du anschauen und anhören wie die rechte Hand ( bei Linkshändern die Linke) den „Swing-Ride“ zum
kreisenden Besen spielen kann.
Es gibt viele Möglichkeiten und die hier gezeigte eignet sich gut für langsame bis mittelschnelle Jazz-Songs.

Kreisen im 4/4 Takt

Der kreisende Besen erzeugt ein akzentloses auf den Puls bezogenes Rauschen. Bei sehr ruhigen Kompositionen sorgt das Rauschen für Atmosphäre und unaufgeregten Fluss. Wenn Du Rechtshänder bist, kreist Du mit links. Linkshänder kreisen mit der rechten Hand. Mit der freien Hand können dem Rauschen Akzente und Shuffle-Figuren (siehe unten Noten zum „T-Bone Shuffle“) hinzugefügt werden und so spannende Grooves entstehen.

In einem 4/4 Takt ergeben sich vier Halbkreise bzw. zwei Vollkreise.

1. Übungsschritt

Spiele auf der Bassdrum leise einen durchgehenden Puls in einem unteren Medium-Tempo.

2. Übungsschritt

Bilde mit einer gleichmäßigen Wischbewegung einen Halbkreis vom oberen Rand der Snare zum untern Rand der Snare. Starte auf einem Pulsschlag der Bassdrum. Dabei zählst Du „tri-oh-la“. Du landest mit der gleichmäßigen Bewegung im triolischen Fluss auf „la“ jetzt am unteren Rand der Snare (siehe obige Abbildung).

3. Übungsschritt

Jetzt startetest Du auf dem 2. Bassdrum-Puls die Halbkreisbewegung von unten nach oben. Wieder mit „tri-oh-la„. Du landest mit der Wischbewegung jetzt wieder am oberen Rand der Snare.
Setze einfach mit Schritt 2 das Kreisen fort, so dass auf jeden Pulsschlag ein Halbkreis erfolgt.

4. Übungsschritt

Ein gleichmäßiges Rauschen mit einem leichten Impuls auf den Grundschlägen entsteht, wenn Deine Halbkreise sich ohne Unterbrechungen zu fließenden Vollkreisen im Puls von 2 leisen Bassdrumschlägen verbinden. Dabei kann es helfen, sich vorzustellen, dass man auf die Snare mit einem Pinsel weiche Kreise malen möchte und den Pinselstrich dabei nicht absetzen und unterbrechen will.

Kreise im Notenbild

Jazzmusiker notieren das Kreisen auf unterschiedliche Weise. Hier ein Beispiel für den „T-Bone Shuffle“. Vier Halbkreis-Bögen innerhalb eines 4/4 Taktes:

Video „Kreisen mit dem Jazzbesen“

Wenn Du auf den Bassdrum-Schlägen den Halbkreisbewegungen einen kleinen Schubs gibst, ensteht eine leicht „schlurfende“ Rhythmik. In der Kombination mit Shuffle-Schlagfolgen – gespielt mit der freien Hand – enstehen dann spannende Grooves.

Wie immer dauert es etwas, bis sich Leichtigkeit und Fluss einstellen. Das triolische Kreisen kannst Du übrigens überall üben ohne Mitmenschen auf die Nerven zu gehen: am Küchentisch auf einer Zeitung, vor dem Fernseher oder mit der Hand auf dem Schreibtisch.

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Swing Basis

Der Swing-Groove als Basis

Wissenschaftliche Abhandlungen über das „Phänomen Swing“ gibt es regalweise. Tatsache ist, dass Swing glücklich macht. Einmal richtig in der Spur, wünscht man sich als Drummer, dass der Song niemals zu Ende geht.

Swing Basis-Schlagfolge schematisch und im Notenbild.

Der Begriff Swing hat zwei Bedeutungen: Mit Swing kann eine Stilrichtung des Jazz benannt sein und „Swing“ kann als Beschreibung eines rhythmischen Effekts dienen. Mit der deutschen Übersetzung „schwingen“ ist das Swing-Gefühl gut beschrieben.

Swing Basis-Groove mit jeweils 1 Takt Swing auf dem Ride-Becken und 1 Takt mit „Zwischenschlag“ auf der Snare auf der „3-Und“.
Swing Basis-Groove mit kreisenden Jazz-Besen gespielt.

Wie auch der Shuffle, basiert Swing auf der Dreiteilung des Mikrotimings. Anders als im Shuffle, werden in der Swing-Basis jedoch Viertel-Schläge auf der 1 und der 3 gespielt. Auf der 2 und der 4 wird in der Basis des „Swing-Musters“ geshuffelt. Damit ensteht auf der 1 und der 3 Beruhigung. Auf der 2 und der 4 „federn“ zwei Achtelschläge in der triolischen Dehnung (= das zweite Triolenachtel der Achteltriole pausiert; siehe Abbildung oben). So gehört, liegt die Sensation des Swing in dem ständigen Welchsel aus Entspannung und Anspannung auf der Basis von gleichmäßig fließenden Viertel-Grundschlägen.

Aber auch Viertel im Swing-Gefühl gespielt können swingen. Warum das so ist? Ich weiß es nicht. Vielleicht liegt es an dem Spielgefühl, welches sich im triolischen Fluss einstellt und sich auf die Grundschläge (den Puls) überträgt.

Quellen: The Commandments Of Early Rhythm And Blues Drumming, Daniel Glaas, Zoro; Second Line 100 Years Of New Orleans Drumming, Antoon Aukes; Handbuch der populären Musik (Schott)

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Shuffle Basis

Der Shuffle-Groove als Basis

Ein Shuffle-Groove entsteht, wenn auf jedem Grundschlag eines Taktes die jeweils ersten und letzten Triolenachtel der Achteltriolen ausgespielt werden. Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzip.

Du spielt z. B. mit der Bassdrum den Puls und „oben“ teilst Du die Schläge in jeweils eine Achteltriole pro Puls. Den zweiten Schlag der Achteltriolen lässt Du stets pausieren. Es ensteht ein hüpfender Groove.

In der wörtlichen Übersetzung bedeutet Shuffle „schlurfen“. Gemeint ist ursprünglich eine Bewegung früher afroamerikanischer Tänze, bei der die Füße nicht vom Boden abheben, sondern auf sandigem Boden ein schlurfendes Geräusch entstehen lassen. Dieses Geräusch kann mit dem Jazz-Besen auf der Snare nachgeahmt werden. Ein Beispiel für einen berühmten Shuffle-Groove findest Du hier: T-Bone Shuffle

Eine am Spielgefühl und der Praxis orientierte Beschreibung der Shuffle-Rhythmen gibt der Schlagzeuglehrer Daniel Glass: „A bouncy feel that has its basis in swung eight notes.“ Diesem „hüpfenden Gefühl“ liegen Achteltriolen bei pausierendem zweiten Schlag der Triolen-Achtel einer Achteltriole zu Grunde.

Stompology ist auch Shufflelogy: Im Laufe der Entwicklung der Popmusik haben sich unzählige unterschiedliche Spielweisen von Shuffle Rhythmen herausgebildet. Die häufig verwendeten Bezeichnungen der unterschiedlichen Stile und Techniken, wie zum Beispiel „Chicago Shuffle“ und „Texas Shuffle“ werden dabei nicht einheitlich benutzt.

Typisch für Shuffle-Grooves sind zwei ausgespielte Achtel auf allen Zählzeiten eines Taktes. Im Swing als Musikrichtung werden dagegen in der Basis zwei Achtel-Schläge nur auf der Zwei und der Vier eines Viervierteltaktes ausgespielt. Shuffle „hüpft“ also auf allen Grundschlägen eines 4/4 Taktes.

Hörbeispiel „Double Shuffle“

Die oben in den Noten gezeigten Basis Shuffle-Figur auf dem Ride-Becken kannst Du auf der Snare Offbeat-Akzente (= Schläge zwischen den Zählzeiten des Metrums) oder einen leichten Backbeat (auf der 2 und der 4) hinzufügen. Im Beispiel habe ich die Becken-Schlagfolge synchron auf der Snare mit der linken Hand gespielt. Diese Spielweise nennt sich „Double Shuffle“.

Quellen: The Commandments Of Early Rhythm And Blues Drumming, Daniel Glaas, Zoro; Second Line 100 Years Of New Orleans Drumming, Antoon Aukes; Handbuch der populären Musik (Schott)

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Berühmte Grooves – Der T-Bone Shuffle

Berühmt (und auch bei Musikern gefürchtet) ist dieser Groove, weil er in einer dezenten „Gegenrhythmik“ zur gewöhnlichen Shuffle-Figur gespielt wird. Dazu unten mehr.

Zur Geschichte des Songs

Der „T-Bone Shuffle“ erschien erstmals als B-Seite der Single „Papa Ain’t Salty“ bei Atlantic im Jahre 1954. Beide Songs wurden von T-Bone Walker komponiert. In seiner scheinbar naiven Schlichtheit ist der „T-Bone Shuffle“ mehr im Jump Blues der 40er Jahre als im R&B der 50er verwurzelt. Die kurzen und leisen Bläser Big Band Phrasen geben dem Song eine Ballroom Atmosphäre. Die Originalaufnahmen wurden von Oscar Lee Bradley getrommelt. Bradley verkörperte den typischen Sideman Drummer der 40er und 50er Jahre: beim Publikum wenig bekannt, unspektakulär im Spiel aber von fundamentaler Bedeutung für das Gelingen zahlreicher Blues Klassiker.
Hier kannst Du den Song in der Originalversion anhören: https://m.youtube.com/watch?v=0GsRzqbRvus

Der Groove

Auf der Basis einer verbreiteten Boogie Piano Rhythmusfigur und einem in Vierteln schreitenden Contrabass (Walking Bass) spielt der Schlagzeuger einen Snare Besengroove durchgehend geschlagener Shuffle Achtel (rechte Hand), während der kreisende Besen (linke Hand) für das fließende Rauschen sorgt. Soweit entspricht der Groove einem konventionellen Shuffle.

Für zusätzliche Spannung sorgt die Akzentuierung der feinen Besenschläge. Akzente erfolgen ausnahmslos und im Fluss auf den Offbeats, den mit ternärer Dehnung gespielten „Und-Zählzeiten“: „Eins-Und-Zwei-Und-Drei-Und-Vier-Und“.
Diese Offbeat-Phrasierung des Shuffles steht in einem Konflikt mit der gewohnten Shuffle Onbeat-Spielweise der Band („Eins-Und-Zwei-Und-Drei-Und-Vier-Und“). Die durchgehende Betonung von Offbeats bewirkt ein Vorantreiben. Werden alle Offbeats des Schlagzeuges so sanft und fließend wie im T-Bone Shuffle betont, entsteht ein unaufdringlicher Shuffle-Gegenrhythmus, der im Hintergrund für zusätzliche rhythmische Bewegung sorgt.

Hier kannst Du sehen (und hören: coming soon) wie Du den „T-Bone Shuffle“ spielen kannst:

Die linke Hand „schlurft“ durch kreisende Bewegungen und die rechte Hand lässt die Achtel hüpfen. Im Notenbild werden Shuffles meist als binäre Achtel ausgewisen. Am Beginn einer Notation befindet sich dann ein Hinweis ( 2 = 3 ) , dass zwischen den notierten Achteln eine Achtelpause zu lesen und zu spielen ist.

Eine von zahlreichen Varianten des Shuffles im T-Bone Stil: Hörbeispiel coming soon

Wenn die Hi-Hat leicht geöffnet mit Achtelschlägen angespielt wird und die Snare nur auf den Offbeat-Achteln gespielt wird, ensteht ein stark treibender Shuffle.

Nicht ganz einfach – Der „umgekehrte Shuffle“

Nicht einfach, weil zunächst sehr ungewohnt, ist die Koordination gleichmäßiger Kreisbewegungen des Besens mit der Shuffle-Schlagfolge im „Gegenrhythmus“ zu der Onbeat-Akzentuierung der Mitmusiker und zur Hörgewohnheit der üblichen Shuffles mit der Betonung auf den Puls-Zählzeiten 2 und 4. Als Schlagfolge der rechten Hand bietet sich an, die gewohnte Shuffle Schlagtechnik „Downstroke – Upstroke – Downstroke – Upstroke“ umzukehren, so dass die Downstrokes jetzt auf den Offbeats erfolgen. Damit sind die Offbeats „automatisch“ betont.

Wichtig ist das weiche und gleichmäßige Spiel und die feinfühlige Akzentuierung der Offbeats damit der Fluss seine triolische Beschwingtheit behält.
Bei den Kreisbewegungen der linken Hand gibt der Puls der Bassdrum Orientierung: Auf der „Eins“ und der „Drei“ erfasst der Kreisbogen den oberen Rand der Snare, auf der „Zwei“ und der „Vier“ den unteren Rand. Zur Einübung des Kreises auf der Snare siehe hier.

Beispiel-Video „T-Bone Shuffle“

Eine flüssige Besen-Variante zur Spielweise des T-Bone Shuffles ohne Kreisbewegungen zeigt hier Jan Falkenberg aus dem drummerforum.de. Vielen Dank!

Schlagzeug Transkription (Noten): Christian Eggers – Quellen: „Reclams Jazzlexikon“ und „All that Jazz“ von Michael Jacobs, Beispiel-Video: Jan Falkenberg, „trommla“ drummerforum.de

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Bausteine eines Grooves – Spielgefühl und Spieltechnik

Grundlagen Teil 5 – Spielgefühl und Spieltechnik

Nachdem die fundamentalen Bausteine eines Grooves (Puls und Fluss, metrische Gewichtungen, Takteinteilung, Tempo und die Teilung des Pulses in ein Mikrotiming) sowie die Phrasierung bekannt sind, kannst Du im letzten Abschnitt zu den Grundlagen etwas über Spielgefühl und Speltechnik erfahren.

Es liegt in der Natur der Verschiedenheit der Musikstile, dass unterschiedliche Richtungen auch unterschiedliche Klänge bevorzugen. Diese sind nicht nur allein durch die verschiedene Beschaffenheit der Trommeln mit ihren Stimmungen und der klanglichen Eigenschaft der Becken herzustellen. So braucht ein Jazzdrummer nicht nur andere Instrumente, sondern auch andere Spieltechniken als der Drummer einer Heavy Metall Band.

Das Spielgefühl in swingenden Rhythmen lässt sich mit der Vorstellung an etwas Rundes und Rollendes verbinden.  Spieltechnik dient der Verwirklichung eines Musikstils mit seinen Erfordernissen für Timing, Mikrotiming, Dynamik und Klang. Die richtige Technik ist die Technik, die einen Groove einer bestimmten Musikrichtung in allen seinen zuvor hier beschriebenen Komponenten verwirklichen kann. 

Der legendäre Swing-Drummer Jo Jones soll einmal den Grundsatz für eine gefühlvolle Technik mit den Worten „Don’t play the Sticks, let the Sticks play!“ formuliert haben.  Damit ist gemeint, dass man ein Gefühl für die Schwingungen der Sticks entwickeln kann und dabei die Bewegungen so ausgerichtet werden können, dass möglichst viel Energie aus dem Rückschlag der Sticks für den nachfolgenden Schlag erhalten bleibt. 

Die Grundtechniken der Stick-Haltung: Werden die Sticks mit der linken und der rechten Hand so gehalten, wie die Haltung hier für die führende Hand gezeigt ist, spricht man vom Matched Grip. Wird der Stick in der linken Hand (bei Linkshändern wäre es dann die rechte Hand) abweichend von der Rechten so gehalten, wie in der unteren Grafik „linke Hand“ gezeigt, wird das als Traditional Grip bezeichnet.
Der Traditionel Grip ist nicht schwerer zu erlernen als der Matched Grip. Schwer ist aber das Umlernen, wenn über Jahre mit dem Matched Grip gespielt wurde. Seinen Ursprung hat die „alte Haltung“ in der Militärmusik, bei der dieser Griff durch die schräge und seitliche Position der Trommel am Körper erzwungen war. Selbstvertändlich kannst Du auch mit dem Matched Grip Swing spielen. Der Traditional Grip fördert jedoch die Unabhängigkeit der linken Hand von der rechten und er erleichtert ein kontrolliertes leises Spiel, was natürlich bei Ghost Notes besonders von Vorteil ist.
Eine Empfehlung zur Spielweise

Spiele die Bassdrum-Viertel im Groove weich und gerade eben noch hörbar. Behalte damit „Luft nach oben“ für Bassdrum-Akzente („Bomben“).

Bedenke, dass ein durchgehend lauter Snaredrum-Backbeat nicht die Basis für zahlreiche traditionelle Grooves ist. Die konstante Gewichtung der „Zwei“ und der „Vier“ erfolgt im 4/4 Takt durch die getretene Hi-Hat.

Häufig kommen triolische Grooves ohne durchgehende Backbeat-Phrasierungen durch Snare-Akzente aus. Spiele auch Backbeats auf der Snare nur mit einem Bruchteil Körpereinsatzes, den Du in der Rockmusik aufwendest. Spiele aus den Handgelenken und Unterarmen.

Das bedeutet nicht, dass Du zaghaft oder gar lahm spielst. Die Energie konzentriert sich im Fluss und der Dynamik, so dass der Groove kraftvolle Eleganz und Leichtigkeit ausstrahlt.

Beispiel für Spieltechnik und Gefühl

Am besten ist es, wenn Du Dir das alles einmal anschauen kannst. In dem Video „Harry James spielt Green Onions“ (youtube) kannst Du ab Minute 1 sehen, wie Buddy Rich den Rückschlag der locker gehaltenen Sticks in einem Swing-Groove nutzt. Und was den Wums angeht: Dass es ganz schön zur Sache gehen kann, siehst Du am Ende des Videos ab Minute 4:56.

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Bausteine eines Grooves – Phrasierung

Grundlagen Teil 4 – Phrasierung

Nachdem die fundamentalen Bausteine eines Grooves (Puls und Fluss, metrische Gewichtungen, Takteinteilung, Tempo und die Teilung des Pulses in ein Mikrotiming) bekannt sind, kannst Du jetzt einem Groove sein individuelles Gesicht durch die sogenannte Phrasierung der Schläge geben. 

Zur Phrasierung eines Grooves gehören die Verwendung unterschiedlicher Lautstärken (Dynamik), Betonungen (Akzente) und Klanglängen (Artikulation).

Dynamik

Eine dynamische Spielweise kann über die wechselnden Lautstärkeverhältnisse zwischen den einzelnen Instrumenten des Sets und über die Energie der Schläge geschehen. Es können Passagen einer Komposition in der Lautstärke variieren, so z. B. wenn mehr Raum für ein Solo oder den Gesang geschaffen wird.  Dynamik kann auch in einem kontinuierlichen Abnehmen oder einem gleichmäßigen Ansteigen der Lautstärke einer Schlagfolge, wie z. B. in einem Fill oder dem Schluss einer Komposition, erfolgen.

Ein berühmtes Beispiel für dynamisches Schlagzeuspiel ist „Take Five“ von Dave Brubeck (youtube).

Onbeat- und Offbeat-Akzente und die Backbeat-Phrasierung

Akzente sind ein sehr wichtiger Bestandteil der Phrasierung einer Schlagfolge. Sie entstehen, wenn im Fluss von Schlagabfolgen nur einzelne Schläge durch eine höhere Lautstärke hervorgehoben werden. So eine dynamische Hervorhebung kann auf Onbeats wie auch auf Offbeats erfolgen.  Aus dem Wechsel von Onbeat- und Offbeat-Akzenten kann eine rhythmische Melodie entstehen und die rhythmische Intensität einer Schlagfolge erhöht werden.

Wird ein Groove auf der Basis eines 4/4 Taktes beständig auf den Onbeat Zählzeiten „Zwei“ und „Vier“, z. B. durch einen Snare-Schlag, deutlich hervorgehoben, spricht man von einer Backbeat Phrasierung.

Beispiel der Backbeat-Pharsierung

Fügt ein Drummer seinen 4/4  Bassdrum Grundschlägen und seinem Achtel-Mikrotime auf der Hi-Hat jetzt konstant auf den Zählzeiten „Zwei“ und „Vier“ einen Snare-Schlag hinzu, spielt er einen zweigeteilten (binären) Groove, der die rhythmische Basis unzähliger Popsongs ist.

Die roten Schläge der Teilung werden auf der Snare gespielt. Es entsteht die typische Backbeat-Phrasierung moderner Popsongs

Ein Beispiel für einen Groove mit einer druchgehenden Offbeat-Phrasierung findest Du im „T-Bone Shuffle“ hier.

Klang und Orchestrierung

Den Klang eines Grooves bestimmt, neben der Spieltechnik, zunächst die Kombination der in der Schlagfolge verwendeteten Trommeln und Becken. Diese Verwendung unterschiedlicher Instrumente des Sets wird Orchestrierung genannt. Die Gestaltung der Klanglängen der einzelnen Instrumente wird als Artikulation bezeichnet. Klang und Klanglängen prägen den Charakter einer Schlagfolge enorm.

Beispiel zur Phrasierung durch Klang

Würde der Drummer weiter seine Achtel auf der Hi-Hat spielen, diese aber jetzt leicht öffnen, wird die rhythmische Erscheinung  der unveränderten Schlagfolge gewandelt.  Während bei geschlossener Hi-Hat kurze, percussiv klingende Anschläge dominieren, bildet bei derselben Schlagfolge jetzt ein gleichförmiges Rauschen den Klang. Der Groove wirkt dann im Mikrotiming weniger bewegt und mehr auf den Puls bezogen. Eine Klang-Technik, die Ringo Starr gerne genutzt und populär gemacht hat.

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Bausteine eines Grooves – Unterteilungen und Mikrotiming

Grundlagen Teil 3 – Unterteilungen und Mikrotiming

Teilungen sind die Basis für eine Melodik der Schlagfolgen. Erst im Mikrotiming wird eine Vielzahl von Pausen- und Akzentkombinationen möglich.

Mittels Teilungen werden dem Fluss von Grundschlägen einfach weitere wiederkehrende Klänge hinzugefügt. Liegen diese auf und zusätzlich zwischen den Grundschlägen, ist hier eine zusätzliche und feinere rhythmische Ebene zu der des Pulses hinzugekommen.

In der Zeit, in der ein Grundschlag erklingt, können jetzt zwei und mehrere Schläge zusätzlich erklingen. Dieses Prinzip eines Rhythmusaufbaues wird als Unterteilung des Beats bezeichnet. Unterteilungen, auch Subdivisionen genannt, werden durch Notenwerte angegeben. 

Beispiel

Spielt ein Schlagzeuger im 4/4 Takt die Viertel-Grundschläge mit der Bassdrum und auf der Hi-Hat jeweils einen Schlag synchron zum Grundschlag und einen weiteren Schlag auf der Hi-Hat zeitlich genau zwischen den erfolgten und den nachfolgenden Grundschlag, hat er dem Fluss des Pulses ein Mikrotiming auf der Hi-Hat hinzugefügt. Er hat die einzelnen Viertelschläge in zusätzliche und zwei gleichlange Schläge aufgeteilt. Diese nehmen einzeln jeweils genau die Hälfte der Zeit der Viertel-Grundschläge in Anspruch und sie werden deshalb als Achtel bezeichnet. Würde der Drummer jetzt die Grundschläge in vier gleichlange Schläge unterteilen, dann würde er nicht mehr im Achtel-Mikrotime, sondern im Sechszehntel-Mikrotime spielen.

Die erste Teilung eines 4/4 Taktes ergibt Achtelschläge. Diese Feinstruktur, das sogenannte Mikrotiming, kann nun theoretisch in beliebig weitere noch kleinere Unterteilungen erfolgen. Die häufigsten Unterteilungen bestehen in Achtel- und Sechszehntelfiguren.

Der Puls bildet das Timing. Die Schläge aus der Teilung des Pulses bilden das Mikrotiming.    

Die folgende Abbildung zeigt das Prinzip der Teilung: Pro Viertel-Grundschlag werden hier jeweils zwei gleichmäßige Schläge gespielt. Es entsteht damit zur Ebene des Metrums eine zweite rhythmische Ebene. Bildet der Puls das Timing, so wird die Zeitteilung der Feinstruktur eines Grooves Mikrotiming genannt. 

Viertel-Grundschläge und Teilung der Grundschälge in Achtel.
Binäres und ternäres Mikrotimimg

In der populären Musik stehen sich zwei grundlegend unterschiedliche aber gleichberechtigte Auffassungen der Teilung von Grundschlägen gegenüber: die binäre (zweigeteilte) Aufteilung und die ternäre (dreigeteilte) Aufteilung. Wird der Grundschlag in  genau zwei gleichlange kleinere Schläge aufgeteilt, so wie in unserem obigen Beispiel mit den Achtelnoten, entsteht ein binärer Groove.

Swingende Grooves bauen auf der Zeiteinteilung in Dreiereinheiten der rhythmischen Ereignisse des Mikrotimings auf.  Der Pulsschlag wird in der ersten Teilung nicht in zwei, sondern in drei gleichlange Notenwerte aufgeteilt. Bei der Teilung einer Viertelnote entstehen drei  Triolenachtel.

Der zeitliche Maßstab des ternären Mikrotimings ist der Fluss von drei Schlägen pro Pulsschlag. Gedanklich fassen wir diese Schläge zu einer Dreiereinheit, einer Achteltriole, zusammen. Die Spielweise, die aus dem dreigeteilten Mikrotiming hervorgeht, wird triolisch genannt.

Die folgende Abbildung zeigt das Prinzip der beiden Teilungen. Es ist in beiden Teilungsarten auch bei den nicht ausgespielten Schlägen als ein Maßstab der Zeiteinteilung des Mikrotimings wirksam.  Die gewählte Zeitteilung bestimmt den Fluss des Mikrotimings sowohl bei gespielten Schlägen wie auch bei den nicht gespielten Schlägen, den Pausen. 

Die Dreiteilung des Mikrotimings ist das Geheimnis der swingenden Grooves.

Die Dreiteilung eines Viertel-Grundschlages ergibt drei Triolenachtel. Drei Triolenachtel bilden eine Achteltriole. In einem 4/4 Takt hast Du pro Takt die Zeit für vier Achteltriolen bzw. zwölf Triolenachtel.

Onbeats und Offbeats

Wie gezeigt, resultiert aus der  Teilung von Grundschlägen die einfache Tatsache, dass es stets einen Schlag gibt, der zeitgleich genau auf den Puls fällt und weitere  Schläge, die zwischen den Pulsschlägen liegen. Schläge des Mikrotimings, die auf den Pulsschlag fallen, die also „auf dem Beat“ sind, werden Onbeats genannt und Schläge, die zwischen den Pulsschlägen liegen, werden Offbeats genannt. Onbeat und Offbeat-Schläge entstehen durch Teilung der Grundschläge, kommen somit in binären wie auch ternären Unterteilungen der Grundschläge vor.

Onbeats und Offbeats in der binären Teilung. In der ternären Teilung hast Du einen Onbeat – das ist die Sensation – zwei Offbeat-Achtel in der Teilung zur Verfügung.

Onbeats sind Schläge die zeitgleich zum Puls = Beat gespielt werden. Offbeats sind Schläge die „weg vom Beat“ zwischen den einzelnen Schlägen des Pulses gespielt werden. 

Schnell durcheinander kommt man bei der Bezeichung der Schläge. Die Abbildung zeigt Dir eine Übersicht. Offbeats treiben an und Onbeats bilden den Puls.

Offbeats in der ternären Spielweise

Für das swingende Grooven ist die ternäre Zeitteilung des Mikrotimings der Schlüssel. Damit sind wir jetzt endlich bei dem Spaßfaktor der Stompology angekommen. Das zweite und dritte Triolenachtel (gelb kenntlich gemacht) einer Achteltriole (durch Klammern zusammengefasst) bilden Zeit für Offbeat-Schläge und Offbeat-Pausen.

Hier siehst Du die beiden Offbeats der Dreiteilung im Mikrotimimg. Gegenüber der binären Teilung hast Du in der ersten Teilung des Pulses einen Notenwert mehr bei der Gestaltung Deiner Grooves zur Verfügung. Das ist eine gute Sache: So bleibt es spannend.

Achtel-Offbeats in der Kombination von Pausen, Akzenten und sehr leisen Schlägen sind das „Salz in der Suppe“ in der Welt der Dreiteilung. Wie Du das Grooven in der Dreiteilung einüben kannst, erfährst Du auf der Seite Übungen.

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Bausteine eines Grooves – Takt und Metrum

Grundlagen Teil 2 – Takt und Metrum

Damit eine Kombination aus Schlagfolgen mit allen sich auf die Grundschläge verteilenden musikalischen Ereignissen einer Komposition übersichtlich bleibt, ist es sinnvoll den Fluss der Grundschläge in kleinere zeitliche Abschnitte zu unterteilen. Diese gedankliche Unterteilung wird Takt genannt. Die Takteinteilung verändert nicht den Fluss der Grundschläge. Sie dient als gedankliche Stütze, die Orientierung in einer Komposition bietet und die eine Gliederung einer rhythmischen Figur ermöglicht.

Grundschläge zu einem Takt gruppiert

Kompositionen populärer Musik basieren häufig auf einer Unterteilung in Vierer-Abschnitte der Grundschläge. Diese Unterteilung ergibt jetzt einen Takt mit vier Grundschlägen. Den einzelnen zu einer rhythmischen Einheit gruppierten vier Grundschlägen wird im Notensystem der Wert einer Viertelnote zugedacht. Ein Takt mit vier Grundschlägen besteht daher aus vier Vierteln und wird 4/4 Takt genannt.  Die sich wiederholende Schlagfolge eines Grooves (einer „Figur“),  ist meistens einen Takt oder zwei  Takte lang; seltener auch länger.

Takte sind Einteilungen von Grundschlägen einer Komposition in Gruppen und damit in kleinere Zeitabschnitte des Flusses. Im 4/4 Takt sind jeweils vier Grundschläge mit dem Wert einer Viertelnote zusammengefasst.

Werden Grundschläge wiederkehrend in einem Wechsel aus leiseren und lauteren Schlägen gewichtet, erhält der Puls ein Spannungsverhältnis. In der populären Musik bestimmt überwiegend das Verhältnis „unbetont – betont – unbetont – betont“ die Pulsschläge des 4/4 Taktes. Dieses, den Charakter eines Grooves schon stark beeinflussendes Spannungsverhältnis, wird Taktmetrum genannt. Wie bei den einzelnen Grundschlägen muss auch ihr Betonungsverhältnis nicht durchgehend durch Klang markiert sein. Wichtig ist, dass die Spannung im Hintergrund der Interpretation der rhythmischen Auffassung einer Komposition erhalten ist.

Erste rhythmische Ebene eines Grooves im 4/4 Takt. Die rot markierten Schäge werden betont

In der populären Musik werden in einem 4/4 Takt meist die Zählzeiten „Eins“ und „Drei“ leicht und die Zählzeiten „Zwei“ und „Vier“ stärker betont bzw. hervorgehoben.

Man spricht auch bei betonten Pulsschlägen von „schweren Zählzeiten“ (in der Abbildung oben rot kenntlich gemacht) und bei unbetonten Schlägen von den „leichten Zählzeiten“.  Wie sehr schon so auf  der Ebene des Puls Groove entsteht, ist zum Beispiel mit einem Gospelchor zu hören, der die Zählzeiten „Zwei“ und „Vier“ durch Händeklatschen hervorhebt.

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Bausteine eines Grooves – Puls und Tempo

Grundlagen Teil 1 – Puls und Tempo

Rhythmus setzt zunächst die zeitlich gleichmäßige Abfolge von Impulsen, die Grundschläge genannt werden, voraus. Die Grundschläge eines Grooves erfassen wir beim Hören von Musik häufig intuitiv: Unser Fuß wippt einfach mit und markiert so die Grundschläge in ihrer zeitlichen Abfolge. Der Fluss dieser Schläge wird auch Puls oder Beat genannt. Der zeitliche Abstand, in dem die einzelnen Grundschläge gleichmäßig fließen, ist das Tempo eines Rhythmus. Es wird in Schlägen pro Minute gemessen (beats per minute = bpm).

Grundschläge im gleichmäßigen Fluss

Das Tempo wird in Grundschlägen – die auch Puls oder Beat genannt werden – pro Minute gemessen und mit beats per minute (bpm) angegeben.

Der Puls muss nicht immer durchgehend „ausgespielt“ sein. Seine Schläge sind jedoch stets die gefühlten Orientierungspunkte und sie sind das zeitliche Zentrum, in dem Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger und alle anderen Musiker Klänge und Töne präzise platzieren. 

Hier kannst Du die Einteilungen der Tempobezeichnungen im Überblick sehen. Swing groovt übrigens im Medium-Tempo besonders gut

Können Viertel-Grundschläge swingen?

In der Theorie, nein! In der Praxis, ja! Swing ensteht unbestritten in der Teilung der Viertel-Grundschläge in Achteltriolen aus der Kombination von Pausen und Akzenten der einzelnen Triolenachtel einer Achteltriole. Damit ist Swing eigentlich erst im Mikrotiming möglich.

Wenn man aber im triolischen Gefühl spielt, nur den jeweils ersten Schlag der Achteltriole ausspielt und vom Spielgefühl her den zweiten und dritten Schlag der Achteltriole als Pause im Fluss begreift, dann swingen auch die Viertel.

Du zählst einfach „Tri-oh-la“ und spielst nur „Tri“ z. B. auf dem Ride-Becken. Ein kleines Wunder geschieht und die Viertel swingen. Du glaubst mir nicht? Dann höre Dir von Booker T & the M G ’s „Green Onions“ (youtube) an.

Und noch ein Wort zum Tempo

Das Tempo bestimmt bei triolischen Grooves den Charakter des Mikrotimings: Medium-Tempi mit 120 bis 170 bpm („heiter, lebhaft“) lassen zwischen den Triolenachteln den Raum, den sie zum rollen, federn und swingen benötigen. Wird eine swingende Komposition zu schnell gespielt, geht die „ternäre Dehnung“ des Grooves verloren und die Schlagfolge wirkt im Mikrotiming binär, also zweigeteilt. Deshalb: „Stay cool and calm“ beim Anzählen.

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