Blog-Archiv

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Famous Grooves – „Albatross“ Fleetwood Mac

Als der Instrumental-Song Albatross am 22. November 1968 erschien, war die wachsende Fan-Gemeinschaft der englischen Retro-Bluesband Fleetwood Mac nicht einhellig begeistert. Noch heute scheiden sich die Geister:  „Weichspüler-Blues“ ist noch eine der milderen Beschimpfungen. (1) „Als Peter Green den Miesepetern, die den Nummer 1-Hit schlicht als Abfall abtaten, anschließend den Marsch blies, hatte er schlicht„Famous Grooves – „Albatross“ Fleetwood Mac“ weiterlesen

Famous Grooves – Wonderful World von Sam Cooke

Eine spontane und improvisierte Aufnahmesession ohne großes Produzententrara und Orchester; dann noch ein Tonbandaufnahme, die für fast ein Jahr herumlag und am Ende als Single Platz zwei in den R&B-Charts erreichte. Das ist verkürzt die Geschichte des unsterblichen Soul-Klassikers Wonderful World von Sam Cooke.  Bei der Recherche über Sam Cooks Gesangsstil fällt in Beschreibungen immer„Famous Grooves – Wonderful World von Sam Cooke“ weiterlesen

Famous Grooves – “I Wish You Would” von Billy Boy Arnold

Es gibt immer wieder etwas neu zu entdecken. Die Aufnahmen von Howlin‘ Wolf, Muddy Waters, Elmore James und vieler weiterer Bluesmusiker des frühen R&B sind eine wahre Fundgrube mitreißender Grooves. Auf I Wish You Would von Billy Boy Arnold hat mich freundlicherweise ein Gitarrist und Leser dieses Blogs hingewiesen.   Die Lebendigkeit und die Originalität„Famous Grooves – “I Wish You Would” von Billy Boy Arnold“ weiterlesen

Berühmte Grooves – Die Swing Hi-Hat „In The Mood“

Vier Wochen vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gelang einer der größten Bigband-Hits. Weltweit bekannt wurde die Komposition In The Mood durch Glenn Miller und seine Bigband mit der legendären Aufnahme vom 1. August 1939. Mit dem Einzug zahlreicher Bigband Musiker als Soldaten ab September 1940 endete auch gleichzeitig die goldene Ära des Bigband Swing.„Berühmte Grooves – Die Swing Hi-Hat „In The Mood““ weiterlesen

Berühmte Grooves – „You Really Got Me“

Mehrere Monate irrte Musikproduzent Shel Talmy im Jahre 1964 mit dem Sänger und Komponisten Ray Davies und seiner Band durch verschiedene Londoner Studios. Der Titel „You Really Got Me“ wollte einfach nicht so klingen, wie Ray Davies es sich vorgestellt hatte. Am 12. Juli 1964 entstand endlich in den IBC Studios auf einer 3-Spur-Ampex Bandmaschine „Berühmte Grooves – „You Really Got Me““ weiterlesen

Berühmte Grooves – The Jazz Waltz

Walzer? Das ist doch einfach „Wum-ta-ta“ und fertig. Von wegen! Dieser Artikel aus der Reihe „Berühmte Grooves“ beschreibt die Besonderheiten der Jazzwalzers am Beispiel der Grooves der Komposition „Blues Waltz“. Sie ist auf dem Max Roach Album „Jazz in 3/4 Time“ von 1956 verewigt. Swingende Achtel scheinen geradezu darauf gewartet zu haben, für den Walzer„Berühmte Grooves – The Jazz Waltz“ weiterlesen

Berühmte Grooves – Der Mitch Mitchell Beat

„Kannst Du mal einen Mitch Mitchell Beat dazu spielen?“ Wer sich Ende der 60er Jahre an den Trommeln verschiedener Bands abgemüht hat, wird diese Frage der Gitarristen vielleicht noch kennen. Meistens bahnten sich damit ausschweifende Gittarrensolos an. Manchmal ist es inspirierend ein wenig von dem Ursprünglichen der Schlagzeug-Pioniere in das inzwischen Gewohnte zurückzuholen. Grund also, den„Berühmte Grooves – Der Mitch Mitchell Beat“ weiterlesen

Berühmte Grooves – The Surf Beat

Das unberechnbare Showgeschäft produziert seltsame Geschichten und Wunder. One-Hit-Wonder! Eine kaum an Skurrilität zu übertreffende Geschichte ist die des Songs Surfin‘ Bird und der Surf-Band The Trashmen (Die Müllmänner) aus Minneapolis. Vielleicht hatten die Beach Boys recht: „…everybody had an ocean“. Minneapolis liegt im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten am Mississippi River. Wie ein einfacher„Berühmte Grooves – The Surf Beat“ weiterlesen

Über das analoge Aufnehmen

Gibt es einen vernünftigen Grund im Jahre 2021 Schlagzeug-Grooves mit einem  uralten Kassettenrekorder aufzunehmen?  Ich kann keinen vernüftigen Grund dafür finden. Aus „stompologischer“ Hör- und Sichtweise lässt sich nur sagen: es macht Spaß! Zudem erspare ich mir die Arbeit, die Unzulänglichkeiten und Eigenheiten der analogen Technik nachträglich digital zu erzeugen. Schließlich geht es ja auf„Über das analoge Aufnehmen“ weiterlesen

Berühmte Grooves – Der Motown Beat

Drummer verbinden mit den Motown-Produktionen der 60er Jahre häufig einen treibenden Snare-Beat, der als der Motown Beat (oder auch Motown Groove) bezeichnet wird. Wie du diesen Beat am Schlagzeug spielen kannst und wie er berühmt wurde, erfährst du mit diesem Artikel. Hintergrund Motown Records Mit 800 Dollar Starkapital gründete Berry Gordy im Januar 1959 „Talma„Berühmte Grooves – Der Motown Beat“ weiterlesen

Berühmte Grooves – „Do It Again“

Wie sehr Teamwork einen Groove prägen kann, er nicht allein die Sache der Drummer ist, wird im Intro des Beach Boys Songs „Do It Again“ aus dem Jahre 1968 beispielhaft hörbar. Neben Schlagzeuger Dennis Wilson, dem Jazzmusiker  John Guerin  (Tamburin und Holzklötze) und dem Hand Clapping der Beach Boys hatte Tontechniker Stephen Desper einen prägenden„Berühmte Grooves – „Do It Again““ weiterlesen

Woodblock zum Selbstbau

Zu den wohl ältesten Percussion-Instrumenten der Menschheit gehören Holzblöcke. Sie finden in fast jeder Musikrichtung Anwendung. Ganz besonders im frühen Jazz und in lateinamerikanischen Grooves. So richtig zufrieden bin ich mit dem Klang handelsüblicher Woodblocks  bisher nicht gewesen. Egal welche Holzart und Bauweise: mir ist der Klang zu scharf. Es dominiert der Eigensound der Sticks„Woodblock zum Selbstbau“ weiterlesen

Berühmte Grooves – „Cry to Me“

Es gibt Grooves, die schon für sich allein gespielt die Melodie des zugehörigen Songs in das Gedächtnis bringen. Einer dieser Grooves ist die Schlagfolge des Songs „Cry to Me“. Gesungen hat den Song der Soulsänger Solomon Burke. Der Gesangsstil von Solomon Burke wird häufig mit der Ausdrucksstärke der Soulsänger Sam Cooke, Otis Redding und Ray„Berühmte Grooves – „Cry to Me““ weiterlesen

Berühmte Grooves – „The Charleston“

Mit dem aktuellen Boom der 20er Jahre Retro-Fernsehserien ist das Interesse am Charleston als Tanz, Musik- und Modestil zurückgekehrt. Der Tanzstil sowie die quirlige Energie der Komposition des Songs „The Charleston“ sind die Erkennungszeichen für den „Tanz auf dem Vulkan“ der „Roaring Twenties“.  In Europa wurden „The Charleston“ und der Charleston als Tanz durch die„Berühmte Grooves – „The Charleston““ weiterlesen

Berühmte Grooves – Der Bo Diddley Beat

Nicht vielen Musikern ist vergönnt, dass ein Groove nach ihnen benannt wird. Der „Bo Diddley Beat“ prägt seit 1955, mit dem Erscheinen der Single „Bo Diddley“, zahlreiche Kompositionen der Rock- und Popmusik.  Bo Diddley, der nie Gitarrenunterricht gehabt haben soll und zuvor Geige spielte, gelang mit seiner Experimentierfreude durch die Mischung afrokubanischer Rhythmik mit dem„Berühmte Grooves – Der Bo Diddley Beat“ weiterlesen

Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 3

Der erste Teil dieser Artikelserie befasste sich mit dem Bau der Grundplatte, der Pedalplatte und der Verbindung dieser Platten durch ein Scharnier. Im zweiten Teil zur Bauanleitung eines Snowshoes, auch Charleston Pedal genannt, ging es um die Montage der Becken, die Auswahl eines Fußriemens und die Lackierung. Der hier zu lesende dritte Teil beschreibt die„Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 3“ weiterlesen

How To Play The Snowshoe

Letzte Aktualisierung dieses Beitrags am 21. Dezember 2020 Nach wochenlanger Bastelarbeit ist es soweit: Der selbstgebaute Snowshoe für das Spiel im New Orleans Second Line Stil am Drumset ist einsatzfähig. In diesem Artikel erfährst Du etwas über die Spielweise des Backbeats (bzw. Afterbeats) mit den Becken, über die Geschichte des „Snowshoes“, auch Charleston-Pedal genannt, und„How To Play The Snowshoe“ weiterlesen

Create your own Brassband – Multi-Tracking Video-App „MelodyLab“

Zusammen musizieren in Zeiten der COVID‐19‐Pandemie ist unvernüftig und je nach aktuell bestehenden Regelungen verboten. So wundert es nicht, dass Bands, Musikerinnen und Musiker nach technischen Möglichkeiten einer virtuellen Zusammenkunft suchen. Oder auch nur unkompliziertes Homerecording ihrer Musikwerke verwirklichen möchten. Eine kostenfreie und einfache Möglichkeit zum Zusammenspiel bietet die Video- und Audio-App“ MelodyLab“ des schwedischen„Create your own Brassband – Multi-Tracking Video-App „MelodyLab““ weiterlesen

Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 2

Der erste Teil dieser Artikelserie befasst sich mit dem Bau der Grundplatte, der Pedalplatte und der Verbindung dieser Platten durch ein Scharnier. Mit diesem zweiten Teil zur Bauanleitung eines Snowshoes, auch Charleston Pedal genannt, geht es um die Montage der Becken, die Auswahl eines Fußriemens und die Lackierung. Der dritte Teil beschreibt die Montage eines„Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 2“ weiterlesen

Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 1

Schon lange nicht mehr im Handel erhältlich ist eine der frühsten Umsetzungen (ca. 1920) der mit den Füßen gespielten Becken: der „Snowshoe“ oder auch das „Charleston Pedal“. Das Pedal mit seinen zwei Becken erzeugt, richtig gespielt, das satte „Tsching“ der Marschbecken einer Marsch-Kapelle. Nur eben mit einem Fuß gespielt, so dass die Hände für die„Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 1“ weiterlesen

Selbstbau eines Wire Beaters (Coat Hanger)

Aktualisiert am 29.12.2020 Auf Grund des überraschenden und mich sehr freuenden Interesses am Wire Beater der New Orleans Brassbands (Artikel „New Orleans Drumming – Von der Brassband zum Rock ’n‘ Roll“), hier nun eine detallierte Bauanleitung. Im Handel sind diese, auch „Coat Hanger“ genannten, Becken-Beater nicht zu bekommen. Sollte jemand mehr Glück haben als ich, bitte„Selbstbau eines Wire Beaters (Coat Hanger)“ weiterlesen

New Orleans Drumming – Von der Brassband zum Rock ’n‘ Roll

Stelle dir vor, du spazierst etwas müde an einem langweiligen Sonntagnachmittag durch die Straßen deines Viertels. Aus der Ferne hörst du Blasinstrumente und Marschtrommeln. An einer Kreuzung zieht jetzt eine seltsame Parade vorbei: eine Blechkapelle (Brassband) „Bum-Tsching-Bum-Tsching, Bum-Tsche-bum Tsching“, gefolgt von einer tanzenden Gesellschaft (Second Line), bunt gekleidet, Tücher und Schirme werden geschwenkt. Wer nichts„New Orleans Drumming – Von der Brassband zum Rock ’n‘ Roll“ weiterlesen

Boogie Woogie for Drummers

Eine besondere Heruasforderung nicht nur für Pianisten ist der Boogie Woogie. Dieser Musikstil basiert auf einer konstanten Shuffle Rhythmik auf allen vier Grundschlägen eines 4/4-Taktes. Typisch für das Schlagzeugspiel ist der lockere, leise und häufig extrem schnelle Groove, gespielt mit den Jazz Besen in einer Kombination aus Schlägen und Wischbewegungen auf der Snare. Hörbeispiel „Barrel„Boogie Woogie for Drummers“ weiterlesen

Übung – 5/4-Swing

Ungerade Takte sind zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Swingen können sie aber genauso wie die vertrauteren 4/4-Grooves. Mit 5/4-Takten im Jazz verbinden Musiker meist „Take Five“ von Dave Brubeck, getrommelt von Joe Morello. Der hier gezeigte Weg zur Einübung eines swingenden 5/4-Takt soll Dir einen Weg zeigen, wie Du Dich an swingende Kompositionen im 5/4-Takt herantasten kannst.„Übung – 5/4-Swing“ weiterlesen

Übung – Turnaround Fill-in

In diesem Artikel geht es um die Spielweise im Turnaround eines Songs. Turnarounds kommen in Songs vor, die nach dem sogenannten Blues-Schema aufgebaut sind. Das sind nicht nur Blues-Songs, sondern auch vieles Kompositionen die dem Jazz, Boogie Woogie, Rock’n’Roll und dem Soul zugeordnet werden. Turnarounds markieren das Ende eines Chorus Gemeinsam ist den Songs im„Übung – Turnaround Fill-in“ weiterlesen

„I’m Bad“ – Berühmte Grooves

Mit „I’m Bad“ schuf Bo Diddley den Archetyp des Groove-Songs. Ein Groove-Song ist eine Komposition, die allein auf einer Hookline basiert und ohne weitere Songelemente wie Strophe und Refrain oder den „Call and Response“ des Bluessong-Aufbaues auskommt. „I’m Bad“ erschien erstmals 1955 als Single des Chess Records Labels „Checker“ in Chicago. Den Song kannst Du„„I’m Bad“ – Berühmte Grooves“ weiterlesen

„Crazy Man, Crazy“ – Berühmte Grooves

Mit „Crazy Man, Crazy“ hatte Bill Haley 1953 seinen musikalischen und kommerziellen Durchbruch. Haley war zuvor Country Musiker und er suchte gezielt nach einer Synthese aus den Musikstilen Country, Western Swing und R&B. Nach anfänglichen Misserfolgen sollte die neuartig klingende Verbindung der Stile Geschichte machen.  Sie bestand aus der Country Musik Instrumentation, dem bisher bekannten„„Crazy Man, Crazy“ – Berühmte Grooves“ weiterlesen

Berühmte Grooves – „Stompin’ At The Savoy“

Der 1934 von dem Arrangeur, Komponisten, Saxophonisten und Trompeter Edgar Sampson komponierte Instrumental Song „Stompin‘ At The Savoy“ zählt zu den Jazz Standards. Ursprünglich für Chick Webbs Band geschrieben, entstanden im Laufe der Jahre Versionen unterschiedlicher Interpreten. Eine davon wird von Ella Fitzgerald gesungen. „Stomp“ war ein Modetanz und dieser wurde u.a. im New Yorker„Berühmte Grooves – „Stompin’ At The Savoy““ weiterlesen

Berühmte Grooves – Topsy 2

Cozy Coles Groove in „Topsy 2“ basiert auf der Komposition „Topsy“ aus dem Jahre 1938,  geschrieben von Edgar Battle und Eddie Durham für Benny Goodman. Den melodisch eingängigen und schnellen Instrumentalsong nahm Cozy Cole 1958 zunächst in zwei Versionen als A und B Seiten einer Single auf. Der Titel „Topsy 2“mit dem Schlagzeugsolo wurde ein„Berühmte Grooves – Topsy 2“ weiterlesen

Berühmte Grooves – „Everyday I Have The Blues“

Als der Boogie Woogie Pianist Aaron „Pinetop“ Sparks wenige Monate vor seinem Tode an einem Sommertag 1935 in Chicago einen schlichten Bluessong mit dem Titel „Everyday I Have The Blues“ aufnahm, war wahrscheinlich weder Sparks noch den Inhabern des Plattenlabels Bluebird Records bewusst, dass dieser Titel einmal die Manifestation des Blues selbst werden sollte. Vielleicht„Berühmte Grooves – „Everyday I Have The Blues““ weiterlesen

Faux Latin Grooves – Basis

Lateinamerikanische Einflüsse im Jazz haben ihren Weg in New Orleans begonnen. „Faux“ bedeutet „falsch“ oder auch „nachgemacht“. Diese nicht abwertende Bezeichnung trifft für den „Faux Latin Boogie“ Groove zu. Er ist weder ein „reiner“ Boogie-Groove noch ein lateinamerikanischer Rhythmus der „geraden Achtel“ (straight eights). Das wohl berühmteste Beispiel für einen Faux Latin Groove ist in„Faux Latin Grooves – Basis“ weiterlesen