Blog-Archiv

Aktuellste Beiträge oben

Berühmte Grooves – „Cry to Me“

Es gibt Grooves, die schon für sich allein gespielt die Melodie des zugehörigen Songs in das Gedächtnis bringen. Einer dieser Grooves ist die Schlagfolge des Songs „Cry to Me“, gesungen von dem Soulsänger Solomon Burke. Der Gesangsstil von Solomon Burke wird häufig mit der Ausdrucksstärke der Soulsänger Sam Cooke, Otis Redding und Ray Charles verglichen.„Berühmte Grooves – „Cry to Me““ weiterlesen

Berühmte Grooves – „The Charleston“

Mit dem aktuellen Boom der 20er Jahre Retro-Fernsehserien ist das Interesse am Charleston als Tanz, Musik- und Modestil zurückgekehrt. Der Tanzstil sowie die quirlige Energie der Komposition des Songs „The Charleston“ sind die Erkennungszeichen für den „Tanz auf dem Vulkan“ der „Roaring Twenties“.  In Europa wurden „The Charleston“ und der Charleston als Tanz durch die„Berühmte Grooves – „The Charleston““ weiterlesen

Berühmte Grooves – Der Bo Diddley Beat

Nicht vielen Musikern ist vergönnt, dass ein Groove nach ihnen benannt wird. Der „Bo Diddley Beat“ prägt seit 1955, mit dem Erscheinen der Single „Bo Diddley“, zahlreiche Kompositionen der Rock- und Popmusik.  Bo Diddley, der nie Gitarrenunterricht gehabt haben soll und zuvor Geige spielte, gelang mit seiner Experimentierfreude durch die Mischung afrokubanischer Rhythmik mit dem„Berühmte Grooves – Der Bo Diddley Beat“ weiterlesen

Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 3

Der erste Teil dieser Artikelserie befasste sich mit dem Bau der Grundplatte, der Pedalplatte und der Verbindung dieser Platten durch ein Scharnier. Im zweiten Teil zur Bauanleitung eines Snowshoes, auch Charleston Pedal genannt, ging es um die Montage der Becken, die Auswahl eines Fußriemens und die Lackierung. Der hier zu lesende dritte Teil beschreibt die„Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 3“ weiterlesen

How To Play The Snowshoe

Letzte Aktualisierung dieses Beitrags am 21. Dezember 2020 Nach wochenlanger Bastelarbeit ist es soweit: Der selbstgebaute Snowshoe für das Spiel im New Orleans Second Line Stil am Drumset ist einsatzfähig. In diesem Artikel erfährst Du etwas über die Spielweise des Backbeats (bzw. Afterbeats) mit den Becken, über die Geschichte des „Snowshoes“, auch Charleston-Pedal genannt, und„How To Play The Snowshoe“ weiterlesen

Create your own Brassband – Multi-Tracking Video-App „MelodyLab“

Zusammen musizieren in Zeiten der COVID‐19‐Pandemie ist unvernüftig und je nach aktuell bestehenden Regelungen verboten. So wundert es nicht, dass Bands, Musikerinnen und Musiker nach technischen Möglichkeiten einer virtuellen Zusammenkunft suchen. Oder auch nur unkompliziertes Homerecording ihrer Musikwerke verwirklichen möchten. Eine kostenfreie und einfache Möglichkeit zum Zusammenspiel bietet die Video- und Audio-App“ MelodyLab“ des schwedischen„Create your own Brassband – Multi-Tracking Video-App „MelodyLab““ weiterlesen

Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 2

Der erste Teil dieser Artikelserie befasst sich mit dem Bau der Grundplatte, der Pedalplatte und der Verbindung dieser Platten durch ein Scharnier. Mit diesem zweiten Teil zur Bauanleitung eines Snowshoes, auch Charleston Pedal genannt, geht es um die Montage der Becken, die Auswahl eines Fußriemens und die Lackierung. Der dritte Teil beschreibt die Montage eines„Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 2“ weiterlesen

Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 1

Schon lange nicht mehr im Handel erhältlich ist eine der frühsten Umsetzungen (ca. 1920) der mit den Füßen gespielten Becken: der „Snowshoe“ oder auch das „Charleston Pedal“. Das Pedal mit seinen zwei Becken erzeugt, richtig gespielt, das satte „Tsching“ der Marschbecken einer Marsch-Kapelle. Nur eben mit einem Fuß gespielt, so dass die Hände für die„Der Snowshoe zum Selbstbau – Teil 1“ weiterlesen

Selbstbau eines Wire Beaters (Coat Hanger)

Aktualisiert am 29.12.2020 Auf Grund des überraschenden und mich sehr freuenden Interesses am Wire Beater der New Orleans Brassbands (Artikel „New Orleans Drumming – Von der Brassband zum Rock ’n‘ Roll“), hier nun eine detallierte Bauanleitung. Im Handel sind diese, auch „Coat Hanger“ genannten, Becken-Beater nicht zu bekommen. Sollte jemand mehr Glück haben als ich, bitte„Selbstbau eines Wire Beaters (Coat Hanger)“ weiterlesen

New Orleans Drumming – Von der Brassband zum Rock ’n‘ Roll

Stelle dir vor, du spazierst etwas müde an einem langweiligen Sonntagnachmittag durch die Straßen deines Viertels. Aus der Ferne hörst du Blasinstrumente und Marschtrommeln. An einer Kreuzung zieht jetzt eine seltsame Parade vorbei: eine Blechkapelle (Brassband) „Bum-Tsching-Bum-Tsching, Bum-Tsche-bum Tsching“, gefolgt von einer tanzenden Gesellschaft (Second Line), bunt gekleidet, Tücher und Schirme werden geschwenkt. Wer nichts„New Orleans Drumming – Von der Brassband zum Rock ’n‘ Roll“ weiterlesen

Boogie Woogie for Drummers

Eine besondere Heruasforderung nicht nur für Pianisten ist der Boogie Woogie. Dieser Musikstil basiert auf einer konstanten Shuffle Rhythmik auf allen vier Grundschlägen eines 4/4-Taktes. Typisch für das Schlagzeugspiel ist der lockere, leise und häufig extrem schnelle Groove, gespielt mit den Jazz Besen in einer Kombination aus Schlägen und Wischbewegungen auf der Snare. Hörbeispiel „Barrel„Boogie Woogie for Drummers“ weiterlesen

Übung – 5/4-Swing

Ungerade Takte sind zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Swingen können sie aber genauso wie die vertrauteren 4/4-Grooves. Mit 5/4-Takten im Jazz verbinden Musiker meist „Take Five“ von Dave Brubeck, getrommelt von Joe Morello. Der hier gezeigte Weg zur Einübung eines swingenden 5/4-Takt soll Dir einen Weg zeigen, wie Du Dich an swingende Kompositionen im 5/4-Takt herantasten kannst.„Übung – 5/4-Swing“ weiterlesen

Übung – Turnaround Fill-in

In diesem Artikel geht es um die Spielweise im Turnaround eines Songs. Turnarounds kommen in Songs vor, die nach dem sogenannten Blues-Schema aufgebaut sind. Das sind nicht nur Blues-Songs, sondern auch vieles Kompositionen die dem Jazz, Boogie Woogie, Rock’n’Roll und dem Soul zugeordnet werden. Turnarounds markieren das Ende eines Chorus Gemeinsam ist den Songs im„Übung – Turnaround Fill-in“ weiterlesen

„I’m Bad“ – Berühmte Grooves

Mit „I’m Bad“ schuf Bo Diddley den Archetyp des Groove-Songs. Ein Groove-Song ist eine Komposition, die allein auf einer Hookline basiert und ohne weitere Songelemente wie Strophe und Refrain oder den „Call and Response“ des Bluessong-Aufbaues auskommt. „I’m Bad“ erschien erstmals 1955 als Single des Chess Records Labels „Checker“ in Chicago. Den Song kannst Du„„I’m Bad“ – Berühmte Grooves“ weiterlesen

„Crazy Man, Crazy“ – Berühmte Grooves

Mit „Crazy Man, Crazy“ hatte Bill Haley 1953 seinen musikalischen und kommerziellen Durchbruch. Haley war zuvor Country Musiker und er suchte gezielt nach einer Synthese aus den Musikstilen Country, Western Swing und R&B. Nach anfänglichen Misserfolgen sollte die neuartig klingende Verbindung der Stile Geschichte machen.  Sie bestand aus der Country Musik Instrumentation, dem bisher bekannten„„Crazy Man, Crazy“ – Berühmte Grooves“ weiterlesen

Berühmte Grooves – „Stompin’ At The Savoy“

Der 1934 von dem Arrangeur, Komponisten, Saxophonisten und Trompeter Edgar Sampson komponierte Instrumental Song „Stompin‘ At The Savoy“ zählt zu den Jazz Standards. Ursprünglich für Chick Webbs Band geschrieben, entstanden im Laufe der Jahre Versionen unterschiedlicher Interpreten. Eine davon wird von Ella Fitzgerald gesungen. „Stomp“ war ein Modetanz und dieser wurde u.a. im New Yorker„Berühmte Grooves – „Stompin’ At The Savoy““ weiterlesen

Berühmte Grooves – Topsy 2

Cozy Coles Groove in „Topsy 2“ basiert auf der Komposition „Topsy“ aus dem Jahre 1938,  geschrieben von Edgar Battle und Eddie Durham für Benny Goodman. Den melodisch eingängigen und schnellen Instrumentalsong nahm Cozy Cole 1958 zunächst in zwei Versionen als A und B Seiten einer Single auf. Der Titel „Topsy 2“mit dem Schlagzeugsolo wurde ein„Berühmte Grooves – Topsy 2“ weiterlesen

Berühmte Grooves – „Everyday I Have The Blues“

Als der Boogie Woogie Pianist Aaron „Pinetop“ Sparks wenige Monate vor seinem Tode an einem Sommertag 1935 in Chicago einen schlichten Bluessong mit dem Titel „Everyday I Have The Blues“ aufnahm, war wahrscheinlich weder Sparks noch den Inhabern des Plattenlabels Bluebird Records bewusst, dass dieser Titel einmal die Manifestation des Blues selbst werden sollte. Vielleicht„Berühmte Grooves – „Everyday I Have The Blues““ weiterlesen

Faux Latin Grooves – Basis

Lateinamerikanische Einflüsse im Jazz haben ihren Weg in New Orleans begonnen. „Faux“ bedeutet „falsch“ oder auch „nachgemacht“. Diese nicht abwertende Bezeichnung trifft für den „Faux Latin Boogie“ Groove zu. Er ist weder ein „reiner“ Boogie-Groove noch ein lateinamerikanischer Rhythmus der „geraden Achtel“ (straight eights). Das wohl berühmteste Beispiel für einen Faux Latin Groove ist in„Faux Latin Grooves – Basis“ weiterlesen

12/8 Feel – Basis

Eine rhythmische Besonderheit entsteht bei vollständig ausgespielten Achteltriolen (also 3 Triolenachtel auf einen Pulsschlag) in einem langsamen bis sehr langsamen Tempo (100 bpm und weniger). Es scheint so, als seien die fröhlich swingenden und hüpfenden Achtel des Swing- und Shuffle-Mikrotimings förmlich zu Boden gefallen. Sie werden als 12/8-tel Takte notiert und  bilden einen erdigen, rollenden„12/8 Feel – Basis“ weiterlesen

Übung Stick-Rebound

Trift der Stick auf ein Becken oder eine Trommel, prallt er von der Spielfläche zurück und dieser Rebound (= Rückprall)  kann nutzbar gemacht werden. Die Intensität des Rebound ist nicht nur durch die Schlagenergie bestimmt, sondern auch von den Faktoren der Beschaffenheit der Spielfläche, der Sticks und der Stickführung. Im Gegensatz zum Pressschlag wird der„Übung Stick-Rebound“ weiterlesen

Übung – Kreisen mit dem Jazzbesen

Besen sind eine Welt für sich. Du kannst mit den Jazzbesen wischen, rauschen, tapsen, stampfen und rühren. Den Klangvariationen sind kaum Grenzen gesetzt. Ich kenne kein Percussion-Werkzeug für Trommeln und Becken, das so viele unterschiedliche Klänge wie der Besen erzeugen kann. Beispiel-Video für das Besenspiel – Swing Kreisen im 4/4 Takt Der kreisende Besen erzeugt„Übung – Kreisen mit dem Jazzbesen“ weiterlesen

Swing Basis

Der Swing-Groove als Basis Wissenschaftliche Abhandlungen über das „Phänomen Swing“ gibt es regalweise. Tatsache ist, dass Swing glücklich macht. Einmal richtig in der Spur, wünscht man sich als Drummer, dass der Song niemals zu Ende geht. Der Begriff Swing hat zwei Bedeutungen: Mit Swing kann eine Stilrichtung des Jazz benannt sein und „Swing“ kann als„Swing Basis“ weiterlesen

Shuffle Basis

Der Shuffle-Groove als Basis Ein Shuffle-Groove entsteht, wenn auf jedem Grundschlag eines Taktes die jeweils ersten und letzten Triolenachtel der Achteltriolen ausgespielt werden. Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzip. In der wörtlichen Übersetzung bedeutet Shuffle „schlurfen“. Gemeint ist ursprünglich eine Bewegung früher afroamerikanischer Tänze, bei der die Füße nicht vom Boden abheben, sondern auf sandigem„Shuffle Basis“ weiterlesen

Berühmte Grooves – Der T-Bone Shuffle

Berühmt (und auch bei Musikern gefürchtet) ist dieser Groove, weil er in einer dezenten „Gegenrhythmik“ zur gewöhnlichen Shuffle-Figur gespielt wird. Dazu unten mehr. Zur Geschichte des Songs Der „T-Bone Shuffle“ erschien erstmals als B-Seite der Single „Papa Ain’t Salty“ bei Atlantic im Jahre 1954. Beide Songs wurden von T-Bone Walker komponiert. In seiner scheinbar naiven„Berühmte Grooves – Der T-Bone Shuffle“ weiterlesen

Bausteine eines Grooves – Spielgefühl und Spieltechnik

Grundlagen Teil 5 – Spielgefühl und Spieltechnik Nachdem die fundamentalen Bausteine eines Grooves (Puls und Fluss, metrische Gewichtungen, Takteinteilung, Tempo und die Teilung des Pulses in ein Mikrotiming) sowie die Phrasierung bekannt sind, kannst Du im letzten Abschnitt zu den Grundlagen etwas über Spielgefühl und Speltechnik erfahren. Es liegt in der Natur der Verschiedenheit der„Bausteine eines Grooves – Spielgefühl und Spieltechnik“ weiterlesen

Bausteine eines Grooves – Phrasierung

Grundlagen Teil 4 – Phrasierung Nachdem die fundamentalen Bausteine eines Grooves (Puls und Fluss, metrische Gewichtungen, Takteinteilung, Tempo und die Teilung des Pulses in ein Mikrotiming) bekannt sind, kannst Du jetzt einem Groove sein individuelles Gesicht durch die sogenannte Phrasierung der Schläge geben.  Zur Phrasierung eines Grooves gehören die Verwendung unterschiedlicher Lautstärken (Dynamik), Betonungen (Akzente)„Bausteine eines Grooves – Phrasierung“ weiterlesen

Bausteine eines Grooves – Unterteilungen und Mikrotiming

Grundlagen Teil 3 – Unterteilungen und Mikrotiming Teilungen sind die Basis für eine Melodik der Schlagfolgen. Erst im Mikrotiming wird eine Vielzahl von Pausen- und Akzentkombinationen möglich. Mittels Teilungen werden dem Fluss von Grundschlägen einfach weitere wiederkehrende Klänge hinzugefügt. Liegen diese auf und zusätzlich zwischen den Grundschlägen, ist hier eine zusätzliche und feinere rhythmische Ebene„Bausteine eines Grooves – Unterteilungen und Mikrotiming“ weiterlesen

Bausteine eines Grooves – Takt und Metrum

Grundlagen Teil 2 – Takt und Metrum Damit eine Kombination aus Schlagfolgen mit allen sich auf die Grundschläge verteilenden musikalischen Ereignissen einer Komposition übersichtlich bleibt, ist es sinnvoll den Fluss der Grundschläge in kleinere zeitliche Abschnitte zu unterteilen. Diese gedankliche Unterteilung wird Takt genannt. Die Takteinteilung verändert nicht den Fluss der Grundschläge. Sie dient als„Bausteine eines Grooves – Takt und Metrum“ weiterlesen

Bausteine eines Grooves – Puls und Tempo

Grundlagen Teil 1 – Puls und Tempo Rhythmus setzt zunächst die zeitlich gleichmäßige Abfolge von Impulsen, die Grundschläge genannt werden, voraus. Die Grundschläge eines Grooves erfassen wir beim Hören von Musik häufig intuitiv: Unser Fuß wippt einfach mit und markiert so die Grundschläge in ihrer zeitlichen Abfolge. Der Fluss dieser Schläge wird auch Puls oder„Bausteine eines Grooves – Puls und Tempo“ weiterlesen