Boogie Woogie for Drummers

Eine besondere Heruasforderung nicht nur für Pianisten ist der Boogie Woogie. Dieser Musikstil basiert auf einer konstanten Shuffle Rhythmik auf allen vier Grundschlägen eines 4/4-Taktes. Typisch für das Schlagzeugspiel ist der lockere, leise und häufig extrem schnelle Groove, gespielt mit den Jazz Besen in einer Kombination aus Schlägen und Wischbewegungen auf der Snare. Hörbeispiel „Barrel„Boogie Woogie for Drummers“ weiterlesen

Übung – 5/4-Swing

Ungerade Takte sind zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Swingen können sie aber genauso wie die vertrauteren 4/4-Grooves. Mit 5/4-Takten im Jazz verbinden Musiker meist „Take Five“ von Dave Brubeck, getrommelt von Joe Morello. Der hier gezeigte Weg zur Einübung eines swingenden 5/4-Takt soll Dir einen Weg zeigen, wie Du Dich an swingende Kompositionen im 5/4-Takt herantasten kannst.„Übung – 5/4-Swing“ weiterlesen

Übung – Turnaround Fill-in

In diesem Artikel geht es um die Spielweise im Turnaround eines Songs. Turnarounds kommen in Songs vor, die nach dem sogenannten Blues-Schema aufgebaut sind. Das sind nicht nur Blues-Songs, sondern auch vieles Kompositionen die dem Jazz, Boogie Woogie, Rock’n’Roll und dem Soul zugeordnet werden. Turnarounds markieren das Ende eines Chorus Gemeinsam ist den Songs im„Übung – Turnaround Fill-in“ weiterlesen

„I’m Bad“ – Berühmte Grooves

Mit „I’m Bad“ schuf Bo Diddley den Archetyp des Groove-Songs. Ein Groove-Song ist eine Komposition, die allein auf einer Hookline basiert und ohne weitere Songelemente wie Strophe und Refrain oder den „Call and Response“ des Bluessong-Aufbaues auskommt. „I’m Bad“ erschien erstmals 1956 als Single des Chess Records Labels „Checker“ in Chicago. Den Song kannst Du„„I’m Bad“ – Berühmte Grooves“ weiterlesen

„Crazy Man, Crazy“ – Berühmte Grooves

Mit „Crazy Man, Crazy“ hatte Bill Haley 1953 seinen musikalischen und kommerziellen Durchbruch. Haley war zuvor Country Musiker und er suchte gezielt nach einer Synthese aus den Musikstilen Country, Western Swing und R&B. Nach anfänglichen Misserfolgen sollte die neuartig klingende Verbindung der Stile Geschichte machen.  Sie bestand aus der Country Musik Instrumentation, dem bisher bekannten„„Crazy Man, Crazy“ – Berühmte Grooves“ weiterlesen

Berühmte Grooves – „Stompin’ At The Savoy“

Der 1934 von dem Arrangeur, Komponisten, Saxophonisten und Trompeter Edgar Sampson komponierte Instrumental Song „Stompin‘ At The Savoy“ zählt zu den Jazz Standards. Ursprünglich für Chick Webbs Band geschrieben, entstanden im Laufe der Jahre Versionen unterschiedlicher Interpreten. Eine davon wird von Ella Fitzgerald gesungen. „Stomp“ war ein Modetanz und dieser wurde u.a. im New Yorker„Berühmte Grooves – „Stompin’ At The Savoy““ weiterlesen

Berühmte Grooves – Topsy 2

Cozy Coles Groove in „Topsy 2“ basiert auf der Komposition „Topsy“ aus dem Jahre 1938,  geschrieben von Edgar Battle und Eddie Durham für Benny Goodman. Den melodisch eingängigen und schnellen Instrumentalsong nahm Cozy Cole 1958 zunächst in zwei Versionen als A und B Seiten einer Single auf. Der Titel „Topsy 2“mit dem Schlagzeugsolo wurde ein„Berühmte Grooves – Topsy 2“ weiterlesen

Berühmte Grooves – „Everyday I Have The Blues“

Als der Boogie Woogie Pianist Aaron „Pinetop“ Sparks wenige Monate vor seinem Tode an einem Sommertag 1935 in Chicago einen schlichten Bluessong mit dem Titel „Everyday I Have The Blues“ aufnahm, war wahrscheinlich weder Sparks noch den Inhabern des Plattenlabels Bluebird Records bewusst, dass dieser Titel einmal die Manifestation des Blues selbst werden sollte. Vielleicht„Berühmte Grooves – „Everyday I Have The Blues““ weiterlesen

Faux Latin Grooves – Basis

Lateinamerikanische Einflüsse im Jazz haben ihren Weg in New Orleans begonnen. „Faux“ bedeutet „falsch“ oder auch „nachgemacht“. Diese nicht abwertende Bezeichnung trifft für den „Faux Latin Boogie“ Groove zu. Er ist weder ein „reiner“ Boogie-Groove noch ein lateinamerikanischer Rhythmus der „geraden Achtel“ (straight eights). Das wohl berühmteste Beispiel für einen Faux Latin Groove ist in„Faux Latin Grooves – Basis“ weiterlesen

12/8 Feel – Basis

Eine rhythmische Besonderheit entsteht bei vollständig ausgespielten Achteltriolen (also 3 Triolenachtel auf einen Pulsschlag) in einem langsamen bis sehr langsamen Tempo (100 bpm und weniger). Es scheint so, als seien die fröhlich swingenden und hüpfenden Achtel des Swing- und Shuffle-Mikrotimings förmlich zu Boden gefallen. Sie werden als 12/8-tel Takte notiert und  bilden einen erdigen, rollenden„12/8 Feel – Basis“ weiterlesen